Formen von weiblichem Haarausfall

Nicht jeder Haarausfall ist gleich. In manchen Fällen ist er erblich bedingt, in anderen Fällen sind Stress, einseitige Ernährung oder auch Erkrankungen der Auslöser. Allen gemein ist nur das Ergebnis: Das Haar lichtet sich. Besonders häufig vorkommende Formen sind der sogenannte „diffuse Haarausfall“ und der erblich bedingte Haarausfall. Eine weitere Form ist der kreisrunde Haarausfall (Alopecia areata), bei dem es zu klar begrenzten kahlen Stellen kommt. Die Ursachen für kreisrunden Haarausfall sind noch nicht vollständig bekannt, man vermutet allerdings, dass es sich um eine Autoimmunerkrankung handelt. In jedem Fall sollte die Behandlung durch einen erfahrenen Dermatologen erfolgen.

Entgegen der landläufigen Meinung ist Haarausfall kein rein männliches Problem: Etwa 40 Prozent aller Frauen leiden im Laufe ihres Lebens mindestens einmal unter einer behandlungsbedürftigen Form von Haarausfall.

Diffuser Haarausfall

Störung des Haarwachstumszyklus führt zu Haarausfall

female_hair_loss_1Die häufigste bei Frauen vorkommende Form von Haarausfall ist der sogenannte „diffuse Haarausfall“, der sich über den ganzen Kopf verteilt. Diffuser Haarausfall entsteht, wenn die Haarwurzel ihre natürliche Funktion nicht mehr erfüllen kann, da ihr wesentliche Bausteine für Stoffwechselprozesse nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen. Die Wurzel bildet sich zurück und die Wachstumsphase des Haares verkürzt sich.

Es entsteht eine Kettenreaktion, deren Auswirkungen sich oft erst nach einigen Monaten zeigen.

  • Bausteine für den Haarstoffwechsel (zum Beispiel Aminosäuren, Keratin, Vitamine) fehlen
  • Stoffwechselaktivität und Bildung neuer Zellen gehen zurück
  • Das Haar gerät verfrüht in die Telogenphase (Ruhephase) und fällt aus
  • Ein Ungleichgewicht zwischen Anagenhaar (wachsendem Haar) und Telogenhaar (ausfallendem Haar) entsteht
  • Es fallen mehr Haare aus, als nachwachsen können

Glücklicherweise lässt sich diffuser Haarausfall gut behandeln. Ziel der Therapie ist es, den Stoffwechsel des Haares zu aktivieren, sodass in der Wurzel neue Zellen gebildet werden und das Haar in die Wachstumsphase zurückkehrt. Hier setzt Pantogar® an: Die einzigartige Wirkstoffkombination reaktiviert die natürliche Funktion der Haarwurzel und gleicht so die Störung des Wachstumszyklus aus. Haarausfall wird reduziert und neues Haar wächst gesund nach. Darüber hinaus sollte natürlich auch der Auslöser gefunden und behandelt werden, sofern dies möglich ist.

Erblich bedingter Haarausfall bei Frauen

Überempfindlichkeit der Haarwurzel ist erblich bedingt

female_hair_loss_2Eine andere Form des Haarausfalls wird vererbt und meistens nur mit Männern in Verbindung gebracht. Erblicher Haarausfall kann jedoch auch bei Frauen auftreten und betrifft etwa 19 Prozent von ihnen.

Während sich bei Männern häufig schon in jungen Jahren das Haar lichtet, zeigt sich erblicher Haarausfall bei Frauen meist erst nach den Wechseljahren. Auch der Verlauf unterscheidet sich von dem der Männer: Das Haar lichtet sich besonders an Stirn und Scheitel.

Bei erblichem Haarausfall reagieren die Haarwurzeln überempfindlich auf das im Körper gebildete männliche Hormon Testosteron bzw. dessen wirksame Form, das Dihydrotestosteron (DHT). Das heißt, dass DHT die Funktion der Haarwurzeln negativ beeinflusst, sodass sich diese zurückbilden und das Haarwachstum einstellen. Bei Testosteron und DHT handelt es sich um sogenannte Androgene, weshalb erblich bedingter Haarausfall in Fachkreisen auch „androgenetischer Haarausfall“ oder „androgenetische Alopezie“ genannt wird.

Erblicher Haarausfall lässt sich mit speziellen Arzneimitteln behandeln, die direkt auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden. Die genaue Wirkweise dieser Präparate ist bisher nicht bekannt, es wird aber vermutet, dass die positiven Effekte auf einer Erweiterung der Blutgefäße beruhen.